Sengbach-Talsperrenlauf…

MB_bd_in_SengbachDer Vierzigste, Hut ab! Nach einer gefühlten Dekade, in der die Veranstalter jedes Jahr logen, im nächsten Jahr würde garantiert die Sonne scheinen, war es diesmal tatsächlich muckelig auf der Talsperrenrunde.

Vom angestammten Startplatz wurde man nach hinten geschoben mit der Bemerkung: „ich muss in die erste Reihe, das ist mein erster Halbmarathon und mein Freund steht da vorne und macht Photos…

Egal bei welchem Wetter, es bleibt ein Erlebnis in die Wand einzusteigen und zu beobachten was aus einem auf den nächsten paar Hundertmetern so wird. Wie auch immer, jetzt ist mal Schluss mit Hügeln. Das Wehr, die Kampmannbrücke und die Bahnüberquerung in den goldenen Feldern von Bertlich sind die einzigen Erhebungen für den Rest des Jahres…

Manchmal sind alle Wege und alle Tore versperrt. Versperrt von hohen Bergen. Meine Herren, einmal voll auf die Zwölf bitte…



Zoff
Es war mal wieder soweit. Man fragt sich warum es in all den vergangenen Zeitaltern niemals Ärger gab mit Pilzsuchern, Landschaftsphotographen oder Fledermausforschern. Irgendwie sind es immer die Hundehalter. Genauso unerklärlich ist der Drang sich unbedingt im rechten Winkel zur Anger zu formieren um sich am Bild der sich im verbleibenden Kanal herumtollenden haarigen Übergangsobjekte, die sich gegenseitig die Körperöffnungen beschnüffeln, zu erfreuen. Der Rest ist Ritual. Tempo beibehalten, Köter anranzen. Daraufhin Androhung körperlicher Gewalt, gefolgt von der recht zusammenhangslosen Vermutung man sei ein Freund automanueller Stimulation bzw. man präferiere gleichgeschlechtliche Fellatio usw. usw…

Ich träume von einer Zeit in der sich alle mit Toleranz und Respekt in unserem wunderbaren Wald begegnen. Und das gilt selbst für Leute die einem anderen Säugetier eine Kordel um den Hals binden um dem beim Kacken zuzusehen…

Dieser Beitrag wurde unter Running veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.